2. katzensichere Terrasse

Als wir dann im November 2005 unser nun eigenes Reihenmittelhaus bezogen, war bereits felsenfest sicher, dass wir für unsere drei Katzen Adolfino, Caruso & Luca wieder eine katzensichere Terrasse bauen werden, da sie ja nun schon vom vorherigen Zuhause eine katzensichere Terrasse gewohnt gewesen waren.

Da wir für unsere Terrasse zum damaligen Zeitpunkt noch keinerlei Terrassenüberdachung hatten, machten wir uns im April 2006 bei nun schönerem Wetter daran diese Überdachung selber zu bauen.

Zunächst haben wir bei der nahegelegenen Holzhandlung Becher gehobelte Kanthölzer in der Stärke 70 x 70 mm bestellt und zu uns nach Hause liefern lassen. Rund um den mit Betonplatten belegten Terrassenboden haben wir dann Pfostenträger in den Boden einbetoniert.

In der Trocknungszeit des Betons wurden die Holzbalken allesamt mit einer weißen, witterungsbeständigen Acrylfarbe gestrichen.

Danach begannen wir mit dem Aufbau der Terrassenüberdachung. Zunächst wurden die vorderseitigen vertikalen Pfosten in die Pfostenträger gestellt und in der Waage liegend festgeschraubt. Dann wurde der obere horizontale Träger auf die vertikalen Pfosten gelegt und mit Hilfe von Winkeln an diesen festgeschraubt.

An der Hauswand entlang wurden ebenso die vertikalen Pfosten in die Pfostenträger gestellt und festgeschraubt. Dann wurde auch dort der horizontale Querträger oben aufgelegt und mit Winkeln fixiert. Auf den hinteren und vorderen Querträger wurde dann Dachlatten in der gleichen Richtung zu den Querträgern verlegt und ebenfalls mit entsprechenden Winkeln befestigt.

Anschließend wurden die seitlichen Pfosten aufgestellt und genauso wie die anderen befestigt. Zwischen die einzelnen Pfosten wurden dann unten mit etwas Luft zum Boden entsprechend zugeschnittene Kanthölzer horizontal mittels Winkeln befestigt. Lediglich der Bereich für die Tür wurde unten offen gelassen.

Auf die nun im Prinzip fertige Grundkonstruktion legten wir entsprechend zugeschnittene Polycarbonat Hohlkammerplatten, welche zuvor an ihren offenen Seiten mit einer speziellen Folie luftdurchlässig verschlossen wurden. Die Hohlkammerplatten wurden dann mit den dazugehörigen Schrauben auf der Holzkonstruktion verschraubt. Rings herum wurden auf die Kanten der Hohlkammerplatten spezielle Aluminiumprofile gesteckt, sodass diese nicht mehr beschädigt werden konnten.

Die zwischenzeitlich zurechtgeschnittene und zusammengebaute Tür wurde mit Scharnieren am dafür vorgesehenen Pfosten befestigt.

Auch jetzt setzen wir wieder unser zuvor bereits erfolgreich getestetes Befestigungssystem um, was nichts anderes bedeutet, als das wir wieder hunderte von Schraubösen rings herum am Holz befestigten und mittels eines Spannseils dann das Katzennetz damit anbrachten.

Kleiner Tipp:  Im Baumarkt gibt es einen speziellen Aufsatz für den Akkuschrauber zu kaufen, mit dem man kinderleicht solche Schraubösen eindrehen kann 🙂

Zu guter Letzt haben wir dann noch den Rand zwischen Terrassenboden und dem unteren Rand des Katzengeheges mit hellen Kieselsteinen aufgefüllt.

Unsere drei Kater Adolfino, Caruso und Luca waren sichtlich zufrieden, als sie das erste Mal wieder nach draußen durften 🙂

zur 3. katzensichere Terrasse ->

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